Veranstaltungsarchiv 2018
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So., 25. Februar 2018, 16 Uhr Otterndorf "Mit Eichenlaub den Hut bekränzt! / Wohlauf! Und trinkt den Wein, / der duftend uns entgegenglänzt!“ Johann Heinrich Voß hat zum 267. Mal Geburtstag Geburtstagsfeier mit Lesung, Musik und der Verkostung eines Voß-Jubiläumsweins Voß-Haus, Johann-Heinrich-Voß-Straße 8, 21762 Otterndorf Veranstalter: Stadt Otterndorf und Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft Eintritt frei Di., 27. März 2018, 19:30 Uhr Eutin „Grüsse Vossens recht herzlich…“ Der Briefwechsel zwischen Heinrich Christian Boie und Luise Mejer (1776–1786) Lesung mit Anne Feldmann, Hans-Volker Feldmann und Kerstin von Schwerin. Gitarrenmusik mit Heike Fiehland und Wolfgang von Schwerin Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin Veranstalter: Johann Heinrich Voß-Gesellschaft und Eutiner Landesbibliothek Eintritt: 5 €, Mitglieder der Voß-Gesellschaft, Schüler und Studierende frei Zwischen 1776 bis 1786 schrieben sich Heinrich Christian Boie (1744–1806) und seine spätere Ehefrau Luise Justine Mejer (1746–1786) insgesamt 815 Briefe. Die umfangreiche Korrespondenz gibt Einblick in ihr Privatleben und schildert detailliert ihre Beobachtungen der Politik und Kultur sowie den Alltag. Heinrich Christian Boie, der Schwager von Johann Heinrich Voß, war Dichter, Mitglied des Göttinger Hainbundes und Herausgeber des „Göttinger Musenalmanachs“. 1781 wurde er Landvogt in Meldorf/Dithmarschen. Der Briefwechsel spiegelt Sehnsucht, Freundschaft und Liebe im Bürgertum des 18. Jahrhunderts wider. Di., 8. Mai 2018, 19:30 Uhr Eutin “Seht den Himmel, wie heiter!“ – Eine Revue zum 25. Geburtstag der Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft Geburtstagsfeier mit Jubiläumswein, Vossischen Trinkliedern und Musik Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin Veranstalter: Johann Heinrich Voß-Gesellschaft, Eutiner Landesbibliothek und Ostholstein-Museum Vor 25 Jahren, am 8. Mai 1993, wurde die Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft im Ostholstein-Museum Eutin gegründet – Grund genug, dieses Jubiläum zu feiern und auf das vergangene Vierteljahrhundert zurückzublicken. Da das Feiern dabei durchaus im Vordergrund stehen soll, werden Silke Gehring, Martin Grieger und Frank Baudach nicht nur die Geschichte der Gesellschaft Revue passieren lassen, sondern auch jenen Teil des lyrischen Werks von Johann Heinrich Voß näher beleuchten, der gemeinhin wenig gewürdigt oder gar als unbedeutend angesehen wird: Die Vossischen Trinklieder, die es bei näherem Hinsehen und -hören durchaus in sich haben. Dass es dabei nicht zu trocken zugehen soll, wird von den Veranstaltern feierlich zugesichert: Thomas Goralczyk (Klavier) und Martin Karl-Wagner (Flöte) werden für die akustische Realisierung Sorge tragen. Und auch der in roter wie weißer Variante in Zusammenarbeit mit dem „Weingeist“ Eutin frisch edierte Voß-Jubiläumswein wird in ausreichender Menge vorhanden sein – für notorische Wassertrinker wird  original Vossischer Gänsewein vorgehalten. Sa., 25. August 2018, 17 Uhr Otterndorf Jahresversammlung der Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft Voß-Haus, Johann-Heinrich-Voß-Straße 8, 21762 Otterndorf Sa., 25. August 2018, 19:30 Uhr Otterndorf Vossische Buchgeschichten Vortrag von Dr. Frank Baudach (Eutin) Voß-Haus, Johann-Heinrich-Voß-Straße 8, 21762 Otterndorf Veranstalter: Stadt Otterndorf und Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft Welches Verhältnis hatte Johann Heinrich Voß zum Medium Buch? Wie ist er mit Büchern umgegangen, was für eine Beziehung hatte er zum Buch als materiellem Gegenstand? Nach Johannes Gutenbergs Erfindung ist das mit beweglichen Lettern gedruckte Buch schnell zum entscheidenden Kommunikationsmedium für Gelehrte und Dichter geworden, die aus Büchern Wissen schöpfen und mit Büchern ihr eigenes Dichten und Denken in der gelehrten und ästhetisch gebildeten Öffentlichkeit bekannt machen konnten. Im 18. Jahrhundert rückte für Autoren zudem mehr und mehr die Möglichkeit in Reichweite, mit Schreiben zumindest einen Teil des eigenen Lebensunterhalts zu bestreiten – das Buch wird nun nicht nur für Drucker und Verleger, sondern auch für die Autoren zu einem Gegenstand der Ökonomie, für den in steigendem Maße die Gesetze des Marktes gelten. Beide Aspekte – das Buch als Medium der Kommunikation und als Wirtschaftsgut – lassen sich auch bei dem Übersetzer, Dichter und Publizisten Johann Heinrich Voß wiederfinden, der dem Druck seiner eigenen Werke einerseits höchste Bedeutung zumaß und höchste Sorgfalt angedeihen ließ, andererseits seine finanziellen Interessen immer wieder – und meist erfolgreich – im Kampf mit seinen Verlegern oder durch Selbstvermarktung seiner Werke durchzusetzten suchte. Der Vortrag möchte sich diesem Spannungsfeld an Hand einiger biografischer Details und druckgeschichtlicher Beobachtungen nähern. Die in Otterndorf entstandene und 1781 in Hamburg gedruckte Vossische „Odüßee“-Übersetzung wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Mi., 26. September 2018, 19 Uhr Hamburg Im Gartenparadies Neumühlen 1801 - Ehepaar Voß zu Gast bei den Familien Poel und Sieveking, aus unveröffentlichten Briefen von Ernestine Voß an ihren Sohn Hans in Eutin Lesung mit Henry und Ariane Smith (Hamburg) Heine-Haus, Elbchaussee 31, 22765 Hamburg Veranstalter: Heine-Haus e.V. Eintritt: Eintritt 10 Euro, Studierende 3 Euro, Mitglieder  5 Euro Im Juni des Jahres 1801 fuhren Johannn Heinrich Voß, seine Frau Ernestine und der jüngste Sohn Abraham im offenen Wagen von Eutin nach Ottensen. Sie folgten der Einladung von Piter Poel, dem Miteigentümer des großen Landschaftsgartens am Elbhang in Neumühlen. Aus ihrem spartanischen Leben in der ländlichen Abgeschiedenheit Eutins wurde die Familie Voß plötzlich in eine neue Welt versetzt, eine Welt von herrlich gepflegten Naturschönheiten, zwangloser Geselligkeit und üppigen Mahlzeiten in vornehmen Häusern – all dies begleitet von anregenden Gesprächen mit zahlreichen Menschen aus den gebildeten Kreisen Hamburgs. Die Geschichte dieses Besuches erzählt die staunende Ernestine Voß ihrem Sohn Hans in detailreichen Briefen, die uns einen frischen Blick auf die großen Hamburger Persönlichkeiten der Zeit (Johanna Sieveking, Piter Poel, Klopstock und viele andere) vermitteln - neben anschaulichen Landschaftsbeschreibungen von Neumühlen und dem Anwesen Caspar Voghts in Flottbek. Die Lesung aus den Briefen wird von Sacherläuterungen begleitet und mit Bildern illustriert. Von besonderem Interesse ist die Tatsache, daß der Hauptort des Geschehens im heutigen Donner Park liegt, kaum 300 m vom Heine-Gartenhaus.